Piranhas und andere Abenteuer

Veröffentlicht am: 16.12.2013
Buchcover Piranhas und andere Abenteuer
Eine Geschichte wie ein Karussell, funkelnd und glitzernd in immer neuen Farben – das ist David Almonds neuer Kinderroman. In „Der Junge, der mit den Piranhas schwamm“, erschienen beim Ravensburger Buchverlag, erlebt der Junge Stan eine abenteuerliche Reise mit dem Schausteller Dostojewski. Almond verwebt meisterhaft kindliche Neugier mit phantastischen und komischen Elementen. Oliver Jeffers setzt die surreale Atmosphäre kongenial in witzige Illustrationen um.
Fische sind der rote Faden im Leben des Waisenjungen Stanley Potts. Als Onkel Ernie seinen Job in der Werft verliert, verwandelt er Stans Zuhause in eine Fischfabrik. In der Küche, im Wohnzimmer und in Stans Zimmer – überall stehen Maschinen. Auch der Junge muss den ganzen Tag Hebel bedienen und Fische in Blechdosen pressen. Doch schon bald bekommt die häusliche Fischfabrik Probleme – vom „Direktoramt zur oberhoheitlichen Ordnungsbeschäftigung von Fisch und fischigen Dingen“, kurz DOOF. Während Ernie um seine Existenz kämpft, erlebt Stan ein eigenes fischiges Abenteuer: Der Jahrmarkt, der im Städtchen gastiert, zieht ihn magisch an, besonders der Stand von Herrn Dostojewski mit den glitzernden Goldfischen. Stan schließt sich dem bunten Volk an und entdeckt zwischen Wagen und Buden die seltsamsten Dinge: Ein Zelt, das aussieht wie die Welt, den Ebermann, die Wahrsager-Rosi, die Erstaunliches aus seiner Hand liest. Eines Tages trifft er auf den großen Magiers Pancho Pirelli. Von ihm lernt Stan, was keiner außer Pancho je wagte: in ein Becken voller hungriger Piranhas zu springen.
„Jetzt kommt die wahre Prüfung“, sagt Pirelli. „Du musst dich dem Piranha in deinem Inneren stellen.“ „Dem Piranha in meinem Inneren?“, fragt Stan. „Du musst dir vorstellen, dass die Fische neben dir schwimmen. Du musst dir vorstellen, dass du mit ihnen schwimmst. Du musst ihnen in die Augen schauen und ihnen ziegen, dass du todesmutig bist. Kannst Du das?“

David Almond wuchs in der Nähe von Newcastle auf. Er studierte Literatur, arbeitete als Hotelportier, Postbote und Lehrer und begann, Kurzgeschichten für Erwachsene zu veröffentlichen. 1998 erschien sein erstes Kinderbuch „Zeit des Mondes“. Er erhielt für sein umfangreiches Werk zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Carnegie Medal und den Hans-Christian-Andersen-Preis. Er war mehrfach für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, zuletzt im Jahr 2012 für „Mina“.

Der in Nordirland geborene Illustrator, Bilderbuchkünstler und Maler Oliver Jeffers lebt in Brooklyn, New York. Für seine Bilderbücher hat er zahlreiche Preise erhalten, unter anderem den Smarties Award.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heike Herd-Reppner
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Pressemitteilung

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